Berlin-Chemie Newsletter vom 24. November 2022

Berlin-Chemie Newsletter vom 24. November 2022

Interview:

  • So krank ist das Krankenhaus
    EinBlick sprach mit Prof. Dr. Jochen A. Werner über Defizite in der stationären Versorgung und einen Weg zur besseren Medizin

Kurzstrecke:

  • Europäische Entscheidungen stärken!
    Gründung einer Europäischen Gesundheitsunion infolge der Coronapandemie

  • Weiter großes Interesse an Förderung durch Innovationsfonds
    Viele Anträge zu ›Implementierung von E-Health in der Versorgung‹ sowie ›Gesundheit im Klimawandel‹

  • Änderungen durch das Finanzstabilisierungsgesetz
    Einsparungen von 17 Milliarden führen zu weitreichenden Auswirkungen im Gesundheitswesen

  • BZgA veröffentlicht Plan für Kommunikationsstrategie zur Aufklärung von Diabetes
    Verschiedene Organisationen sollen Kräfte und Ideen gemeinsam bündeln

Interview:

  • Salute als Vorzeigeprojekt der psychoonkologischen Therapie
    Einblick sprach mit Lena Hartung über das Behandlungstool, das mit dem ersten Preis für Gesundheitsnetzwerker ausgezeichnet wurde

Start-up Telegram

Meldungen:

  • Europäisches Forschungsprojekt
    Sensor-Armband weist schädliche Substanzen und Umwelteinflüsse nach

  • Berufsmonitoring Medizinstudierende 
    Ausbildung hat unter Pandemie gelitten

  • Bundeshaushalt 2023
    Insgesamt weniger Budget – aber Steigerung der Mittel für Digitalisierung des Gesundheitswesens

  • Einweihung am RKI
    WHO-Kooperationszentrum für Antibiotikaresistenz


Interview:

So krank ist das Krankenhaus

Einblick sprach mit Prof. Dr. Jochen A. Werner über Defizite in der stationären Versorgung und einen Weg zur besseren Medizin

 

 

 

Prof. Dr. Jochen A. Werner

studierte Humanmedizin in Kiel. Seit 2015 ist er Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Essen. Dort entwickelt er seit einigen Jahren ein Smart Hospital, um die Medizin besser und menschlicher zu machen. Daneben engagiert er sich vielfältig, unter anderem als Herausgeber von Fachliteratur.

 

 

Herr Professor Werner, Ihr neues Buch hat den Titel ›So krank ist das Krankenhaus‹. Wie sind Sie auf dieses Thema gekommen?
Das ist eine lange Entwicklung: 1980 fing ich mit meinem Medizinstudium an und mir fiel schon recht früh auf, dass einiges im Gesundheitssystem nicht so gut funktionierte. Je länger ich dabei war, umso mehr merkte ich, wie schwer es ist, Prozesse zu verändern. Ab und an wurde ich dazu angesprochen, was im Krankenhaus nicht gut läuft, beispielsweise Wartezeiten oder die Sauberkeit. Hier hat sich fast 30 Jahre lang wenig getan. Nach über 40 Jahren habe ich nun gedacht, das muss einmal ausgesprochen werden. Wir müssen uns alle zusammen Mühe geben, diese kranken Symptome – wenn ich das so sagen darf – Schritt für Schritt zu beseitigen.

Um welche Themen geht es konkret in Ihrem Buch?
Es umfasst einen bunten Reigen wie die Probleme, die ich gerade angesprochen habe. Daneben geht es um Themen wie: Wie hoch ist der Digitalisierungsgrad in einem Krankenhaus? Das hängt unmittelbar damit zusammen, wie die Prozesse aufgestellt sind. Denn all diese Vorgänge sollen möglichst geordnet laufen. Nehmen wir die Anmeldung als ein Beispiel: Haben wir diesen Prozess richtig optimiert, dann wollen wir auch digitale Unterstützung, um die Ressource Mensch zu schonen.

Weil dieses Thema in den allermeisten Krankenhäusern, auch bei uns, sehr entwicklungsfähig war, haben wir uns in Essen 2015 auf den Weg gemacht, genau das in den Fokus zu nehmen: Wie kann die Digitalisierung dem Erleben von Patient:innen, von Angehörigen, aber auch von Mitarbeiter:innen helfen, damit sie sich wohler fühlen im Krankenhaus?

Ferner haben wir das Thema Datenschutz. Oft wird gesagt, das darf man nicht tun, weil es der Datenschutz nicht zulässt. Doch lässt er das tatsächlich nicht zu, oder ist es nur eine Interpretation aus deutscher Sicht? Zudem gibt es in dem Buch den Hinweis auf die Biotech-Revolution: Was werden uns die vielen medizinischen Daten für Fortschritte in der Medizin erlauben? Deswegen haben wir ein Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin gegründet. Ebenso ist die Patientensicherheit ein Riesenthema. Es gibt viele verschiedene Punkte oder Symptome. Wir müssen zusehen, hier eine Ordnung aufzustellen, Punkt für Punkt anzugehen und uns dann nach vorne zu entwickeln.

Welche Hindernisse gibt es aktuell in Deutschland, wenn wir auf Dinge wie Digitalisierung, Datenschutz etc. sehen?
Es gibt wohl mehr Hindernisse als Katalysatoren. Beim Datenschutz ist das erste Hindernis der Datenschutz im Kopf. In unserem privaten Umfeld befindet wir uns oft in Grenzbereichen. Doch wenn Ärzt:innen für ihre akut in der Klinik liegenden Patient:innen dringend Daten aus anderen Kliniken brauchen, darf es nicht sein, dass der Austausch nicht funktioniert. All das sind Hindernisse: die fehlende Verzahnung in Krankenhäusern untereinander, ebenso in Praxen untereinander und auch zwischen Praxen und Krankenhäusern.

Beim Thema Diagnostik müssen wir lernen, die Daten der verschiedenen Bereiche – sei es Mikrobiologie, Radiologie, Augenheilkunde oder weitere Disziplinen – zusammenzubringen und auszuwerten, selbstverständlich unter Einhaltung aller Rechtsvorgaben.

Ein weiteres Hindernis sehe ich darin, dass bestimmte Maßnahmen schlecht bezahlt werden, beispielsweise die Prävention. Diese muss mehr honoriert werden, weil dadurch bestimmte Krankheiten gar nicht oder erst viel später ausbrechen. Sie sehen, immer wieder geht es um Daten oder Finanzierung. Wenn man hier ein bisschen Ordnung rein bringt, hilft uns das, konsequenter den Weg zu gehen.

Daneben geht es auch um den Faktor Mensch, wie haben Sie Themen wie Zuwendung und Pflege adressiert?
Der Faktor Mensch ist der größte Faktor im Krankenhaus, warum es nicht funktioniert. Das geht nicht gegen die Menschen, sondern es geht darum, wie schwierig es ist, Menschen in ihren Handlungen aufeinander abzustimmen. Dafür braucht man gute Prozesse. Wir haben ein Institut für ›Patientenerleben‹ gegründet, wo wir herausfinden wollen, was Patient:innen gut tut. So versuchen wir, die Patient:innenvertretung bei ganz unterschiedlichen Prozessen einzubeziehen, sei es beispielsweise bei der Farbwahl in Gängen und Zimmern, der Innenarchitektur etc. Denn die Patient:innen müssen einen Großteil ihrer Zeit darin verbringen. Hier sind wir auf einem guten Weg.

Es gibt eine tolle Initiative der Selbsthilfe - ›yeswecan!cer‹ - für onkologisch erkrankte Patient:innen bzw. deren Angehörige. Dort können sich alle digital austauschen über Erlebnisse oder wenn sie sich alleingelassen fühlen. Und so kommen zahlreiche Aspekte hinzu, die auf eine bessere Empathie und Zuneigung abzielen.

Daneben müssen wir sehen, dass wir unsere Mitarbeitenden in diese Richtung ausbilden. Nur ein erfolgreiches Medizinstudium reicht nicht aus, es ist mindestens so wichtig, wie eine Person mit Patient:innen umgeht.

Jeder, der krank ist, reagiert gereizter. Das muss eine Pflege- oder Fachperson verstehen, und es ist nicht persönlich gemeint. Hier gibt es noch deutlich Luft nach oben, die Aus-, Fort- und Weiterbildung von medizinischem Personal zu optimieren.

All diese Dinge begleiten Sie im Smart Hospital seit einigen Jahren. Was raten Sie ihren Kolleg:innen und auch den Niedergelassenen, um digital weiter voranzukommen?
Als ich 2015 anfing, über das Smart Hospital zu sprechen, sagten mir viele, das sei nicht finanzierbar. Doch meine Meinung hat sich nicht geändert. Der Start ist ein Start im Kopf. Man muss die anderen neugierig und bereit machen, diesen Schritt mitgehen zu wollen. Es reicht nicht, nur zu sagen, wir haben Computer gekauft und kaufen Software. Wenn die Menschen keine Notwendigkeit sehen, davon profitieren zu können, funktioniert es nicht. Deswegen sage ich: Hauptsache starten – am besten mit denen, die richtig Lust haben und für ihr Thema brennen, denn sie werden andere mitziehen. Wenn man versucht, diejenigen, die keine Lust haben, zu motivieren, wird man scheitern.

Was muss passieren, damit wir im deutschen Gesundheitswesen endlich digitaler aufgestellt sind?
Ich erinnere mich an ein Gespräch mit Sascha Lobo vor einigen Jahren, da war ich voller Begeisterung. Ich habe ihm gesagt, JETZT wird alles besser, es geht nach vorne. Er sagte mir dann, das habe er vor 20 Jahren auch gedacht, doch es klappt(e) nicht so schnell. Über die Jahre hinweg habe ich realisiert: Es wird wahrscheinlich länger dauern, als wir hoffen… Ich will jetzt nicht sagen, es dauert noch einmal 20 Jahre. Aber wenn wir uns alle zum Ziel setzen, eine Digitalinitiative voranzubringen und diese zu einem unserer wichtigsten Themen bundesweit machen und anerkennen, dass Gesundheitsversorgung nicht nur ein Föderalismusthema ist, dann können wir es vielleicht schon in 15 Jahren schaffen.


Kurzstrecke

 

Europäische Entscheidungen stärken!

Gründung einer Europäischen Gesundheitsunion infolge der Coronapandemie

Die EU ist für kommende Gesundheitskrisen besser aufgestellt. Die zugehörigen Länder haben aus der Pandemie gelernt: So soll die Gesundheitsbehörde ECDC gestärkt und die Zusammenarbeit über Landesgrenzen ausgebaut werden. Die EU-Kommission darf nun erstmalig den Gesundheitsnotstand in ihren Staaten ausrufen, ein koordiniertes Vorgehen beim Kauf und der Lagerung von wichtigen Gütern auslösen sowie Produktionskapazitäten kurzfristig hochfahren.

Gesundheitskrisen, die mehrere EU-Staaten oder die gesamte Gemeinschaft betreffen, können so künftig besser gemanagt werden. Auch das Mandat der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA wurde infolge der Pandemie bereits erweitert. EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides freut sich über die neuen zentralen Säulen der Europäischen Gesundheitsunion, die alle Bürger:innen besser vor Gesundheitsgefahren schützen.

 

Weiter großes Interesse an Förderung durch Innovationsfonds

Viele Anträge zu ›Implementierung von E-Health in der Versorgung‹ sowie ›Gesundheit im Klimawandel‹

Die jüngsten Förderbekanntmachungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Weiterentwicklung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung stießen auf großes Interesse. Zum Ende der Antragsfrist lagen 231 Anträge auf finanzielle Unterstützung vor. Das ist die zweithöchste Antragsanzahl seit der Etablierung des Innovationsfonds im Jahr 2016. Auf die themenoffene Förderbekanntmachung gingen 99 dieser Anträge ein –  132 Anträge auf die themenspezifische.

Schwerpunkte der themenspezifischen Anträge waren ›Voraussetzungen für die Entwicklung und Anforderungen an die Implementierung von eHealth in der Patientenversorgung‹ mit 42 Anträgen, ›Gesundheit im Klimawandel‹ mit 26 Anträgen sowie ›Versorgungsforschung zum Nachsorge- und Entlassmanagement‹ mit 24 Anträgen. Zum zweiten Förderschwerpunkt ›Entwicklung oder Weiterentwicklung von medizinischen Leitlinien‹ gingen 31 Anträge ein.

Welche der eingegangenen Projekte tatsächlich gefördert werden, wird im zweiten Quartal des kommenden Jahres entschieden. Dann werden auch die neuen Förderbekanntmachungen des Innovationsfonds für 2023 veröffentlicht.

Weitere Informationen zur Arbeit des Innovationsausschusses, zum Expertenpool sowie zu laufenden und abgeschlossenen Projekten finden Sie auf der Website des Innovationsausschusses.

 

Änderungen durch das Finanzstabilisierungsgesetz

Einsparungen von 17 Milliarden führen zu weitreichenden Auswirkungen im Gesundheitswesen

Die 2019 mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) eingeführte extrabudgetäre Vergütung von vertragsärztlichen Leistungen für Neupatient:innen wird abgeschafft. Stattdessen werden Vergütungsanreize für schnellere ärztliche Behandlungstermine über die Terminservicestellen der KVen geschaffen. Diese sind als Zuschläge zu den Versicherten- und Grundpauschalen vorgesehen. Die Fristen werden verkürzt und bis zu 200 Prozent Aufschlag sind bei schneller Vermittlung möglich.

Die Honorare für Zahnärzt:innen sollen weniger stark anwachsen. In den Krankenhäusern sind Änderungen beim Pflegebudget vorgesehen. Ab 2025 werden im Pflegebudget nur noch die Kosten für qualifizierte Pflegefachkräfte berücksichtigt, die in der unmittelbaren Patientenversorgung auf den bettenführenden Stationen eingesetzt sind.

Bei den gesetzlichen Krankenkassen werden die Finanzreserven zu einem kassenübergreifenden Solidarausgleich herangezogen. Die Obergrenze der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds wird halbiert. Der Bundeszuschuss wird im kommenden Jahr um zwei Milliarden Euro erhöht und den gesetzlichen Krankenkassen wird vom Bund ein zinsloses Darlehen von einer Milliarde Euro gewährt.

Für das Jahr 2023 ist ein um fünf Prozentpunkte erhöhter Herstellerabschlag vor allem für patentgeschützte Arzneimittel vorgesehen. Die Umsatzschwelle für Orphan Drugs wird von derzeit 50 Millionen Euro auf künftig 20 Millionen Euro herabgesetzt. Das Preismoratorium bei Arzneimitteln wird bis Ende 2026 verlängert. Der Apothekenabschlag wird von 1,77 Euro auf zwei Euro je Arzneimittelpackung erhöht – diese Regelung soll zunächst für zwei Jahre gelten.

 

BZgA veröffentlicht Plan für Kommunikations-strategie zur Aufklärung von Diabetes

Verschiedene Organisationen sollen Kräfte und Ideen gemeinsam bündeln

Bessere Aufklärung über Diabetes – das wünscht sich das Bundesministerium für Gesundheit und startet deshalb eine Informationskampagne gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Ziel ist es, der Zuckerkrankheit vorzubeugen. »Die Stärkung der Gesundheitskompetenz zu Diabetes in der Bevölkerung ist von zentraler Bedeutung für die Verbesserung von Prävention und Behandlung der Erkrankung«, sagt Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach.

Für die Kampagne sollen Kompetenzen verschiedener Organisationen und Institutionen in einem Kooperationsnetzwerk unter dem Titel ›Diabetesnetz Deutschland – gemeinsam gesünder‹ zusammengeführt werden. Aufgabe des Netzwerks sei es, auf Basis der drei Handlungsfelder ›Diabetes vermeiden‹, ›Diabetes früh erkennen‹ und ‹Diabetes gut behandeln‹ konkret messbare Ziele zu formulieren und hierzu Maßnahmen zu entwickeln, diese mit allen Akteurinnen und Akteuren auszugestalten und umzusetzen.


EinBlick zum Hören: Der wöchentliche Podcast

Das neue Angebot ergänzt unseren EinBlick Newsletter.

 

EinBlick – Der Podcast präsentiert Ihnen die wichtigen gesundheitspolitischen Nachrichten der Woche immer Freitag mittags.
In gut zehn Minuten hören Sie, was in der vergangenen Woche eine Rolle gespielt hat und was in der folgenden Woche wichtig sein wird.

Zusammen mit den tieferen Analysen des Newsletters EinBlick, sind sie stets bestens auf dem Laufenden.

EinBlick – Der Podcast immer freitags, ab 12 Uhr in allen bekannten Podcastportalen.
Die aktuelle Folge finden Sie hier: www.einblick-newsletter.de 


Interview

 

Salute als Vorzeigeprojekt der psychoonkologischen Therapie

EinBlick sprach mit Lena Hartung über das Behandlungstool, das mit dem ersten Preis für Gesundheitsnetzwerker ausgezeichnet wurde

 

 

Lena Hartung

ist Diplom Psychologin und approbierte psychologische Psychotherapeutin. Sie hat in London und Kiel studiert und leitet die Abteilung Intervention der trivention GmbH, die das psychoonkologische Behandlungstool Salute entwickelt hat.

 

 

 

 

Frau Hartung, Sie leiten die Abteilung Intervention bei Salute. Worum geht es in dem Projekt?
Das ist ein Projekt im Bereich der Psychoonkologie. Das heißt, wir kümmern uns um die psychotherapeutische Betreuung von an Krebs Erkrankten und von Krebs-Überlebenden. Während und nach einer Krebserkrankung können sich Menschen bei Salute anmelden. Bei uns können Betroffene mit insgesamt 13 digitalen Modulen und bis zu elf Einzelgesprächen eine psychoonkologische Behandlung erhalten.

Wie ist der aktuelle Stand des Projekts?
Wir sind gerade in der Auswertung einer ersten Studie zu Salute. Das heißt, wir sind mit knapp 50 Studienteilnehmer:innen die Behandlung durchgegangen. Aktuell hoffen wir, mit verschiedenen Versicherungen für mögliche Kooperationsverträge ins Gespräch zu kommen.

Das heißt, dass Sie im Idealfall mit Krankenkassen eine Kooperation eingehen. Wie wird das Projekt finanziert?
Einerseits gibt es die Möglichkeit, mit privaten Krankenkassen zusammenzuarbeiten, mit denen wir gerne ins Gespräch kommen wollen, mit einigen sind wir auch schon im Gespräch. Da wäre es eben über ein Privatrezept und über eine Bewilligung der privaten Krankenkasse möglich. Andererseits suchen wir auch das Gespräch mit den gesetzlichen Krankenkassen. Auch die Form einer digitalen Gesundheitsanwendung könnten wir uns vorstellen. Und dann gibt es natürlich noch unterschiedliche Versicherungen, wie die Berufsunfähigkeitsversicherung oder Dread-Disease-Versicherungen, wo man noch einmal über spezielle Verträge sprechen kann.

Wann erfahren Patient:innen von dieser Behandlungsmöglichkeit?
Da gibt es unterschiedliche Verläufe. Zum einen ab der Stunde null, wenn die Krebsdiagnose da ist und die physische Behandlung losgeht. Zu dem Zeitpunkt sind aber häufig Psychoonkolog:innen und Psycholog:innen in der Klinik. Das Krankenhaus ist ja erst einmal ein Ort, an dem Patient:innen Gespräche erhalten. Aber dann wird es sehr niederfrequent. Und das ist häufig der Punkt, an dem sich Patient:innen Hilfe suchen und eben auch im Rahmen unserer Studie auf uns zugekommen sind, um die Behandlung anzufangen.

Sie haben den Preis für Gesundheitsnetzwerker gewonnen. Wie geht es jetzt bei Ihnen weiter mit dem Projekt? Was sind die Visionen für das Projekt?
Gerade liegen wir in den letzten Zügen bei der Auswertung unserer Studie. Danach müssen wir vermehrt netzwerken, da bot sich der Kongress für Gesundheitsnetzwerker natürlich als eine gute Plattform an. Wir möchten mit Versicherungen, aber eben auch mit anderem medizinischen Fachpersonal ins Gespräch kommen und bekannter werden.


Startup-Telegram

 

Honic ist eine sichere europäische medizinische Forschungsplattform. DSGVO-konform und auf EU-Werten und -Gesetzen basierend, bietet sie einen Datenraum für Forschung und Entwicklung. Zudem bietet das Start-up als deutscher Cloud-Provider beispielsweise revisionssichere Langzeitarchive. Auf der Plattform kann mit anonymisierten aggregierten und/oder kombinierten Daten geforscht werden. Gegründet wurde das Unternehmen von einem interdisziplinären Team mit jahrzehntelanger Domain-Expertise aus dem Gesundheitswesen. https://www.honic.eu/de/

Motognosis unterstützt mit einer digitalen Ganzkörperbewegungsanalyse bei neurologischen Erkrankungen wie Parkinson und Multipler Sklerose (MS). Die zugehörige Software Amsa erfasst motorische Symptome in diagnostischer Qualität. Dabei werden Bewegungsmuster von Patient:innen mit einer 3D-Kamera zuhause aufgezeichnet. Anhand der Ergebnisse können Mediziner:innen individuelle Therapiemaßnahmen leitlinienorientiert festlegen. Das Start-up wurde 2014 als Ausgliederung der Charité Berlin gegründet. https://motognosis.com

Biome Diagnostics wertet das Darm-Mikrobiom aus und kombiniert moderne DNA-Sequenzierung sowie fortschrittliche Algorithmen, um dessen Rolle in der Onkologie zu entschlüsseln. Ein Biomarker stellt anhand einer Analyse fest, ob eine Krebsimmuntherapie bei Patient:innen anschlagen wird. Zudem wird die Stärke der zu erwartenden Nebenwirkungen errechnet. Die Analysegenauigkeit liegt bei über 85 Prozent. Das Produkt myBioma kostet für Selbstzahler 150 EUR, weitere Produkte im Klinik- und Praxisbereich sollen folgen. Über ein weiteres Projekt möchte das Unternehmen neue Methoden entwickeln, um die aus dem Mikrobiom gesammelten genetischen Daten zu anonymisieren. https://www.biome-dx.com/


Meldungen

 

Europäisches Forschungsprojekt

Sensor-Armband weist schädliche Substanzen und Umwelteinflüsse nach

Das europäische Forschungsprojekt Remedia untersucht, inwieweit das Exposom den Verlauf von Lungenkrankheiten beeinflusst. Dafür wurde ein Sensor-Armband entwickelt, das über 40 schädliche Substanzen identifiziert, die personalisierte Behandlungsmethoden ermöglichen können.

Ein multidisziplinäres Konsortium im europäischen Projekt Remedia untersucht einen Pool aus Umweltparametern und Biomarkern, um daraus konkrete Schlüsse für Atemwegserkrankungen zu ziehen. Im Fokus stehen die Erkrankungen Mukoviszidose und die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD). Dazu entwickelten die Forscher:innen einen Sensor, der die im Körper vorhandenen Biomarker über die ausgeatmete Luft misst, und einen zweiten Sensor, der sämtliche Umwelteinflüsse ermittelt.

Verantwortlich für die Umsetzung ist das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM. Das Forschungsteam um die Gruppenleiterin Christine Kallmayer hat es geschafft, ein hochminiaturisiertes, tragbares Design mit höchster Messgenauigkeit zu verbinden. Da die Konzentration der schädlichen Gase in der Luft sehr niedrig ist, müssen die Sensoren sensibel und klein sein, damit Patient:innen sie dauerhaft tragen.

Aufgrund dieser Vorgaben wurde ein Armband entworfen, das Sensorik, Controller, ein GPS-Modul, eine winzige Antenne, eine SD-Karte und einen Akku enthält. Diese Komponenten wurden in einer kleinen Box verbaut, die am Armband befestigt ist. Für das kompakte Design miniaturisierten die Forschenden die Bauelemente. Als nächstes sollen Patient:innen das Armband unter realen Alltagsbedingungen individuell testen. Die erhobenen Daten aus der SD-Karte wertet eine Software des Fraunhofer IZM aus. Später sollen mittels Künstlicher Intelligenz prognostische Modelle konzipiert werden, um daraus präventive Therapien zu entwickeln.

Im Rahmen des europäischen Netzwerks für menschliche Exposomen wird die Auswirkung der Umweltexposition auf die Gesundheit erforscht. Es verbindet neun Forschungsprojekte, die im Rahmen von Horizont 2020 mit über 100 Millionen Euro gefördert werden, Remedia gehört dazu.

 

Berufsmonitoring Medizinstudierende

Ausbildung hat unter Pandemie gelitten 

Den Vorwurf, dass ihre Generation nicht besonders belastbar sei, lässt Miriam Wawra, Präsidentin der Bundesvereinigung für Medizinstudierende in Deutschland (BMVD) nicht gelten. Laut dem aktuellen Berufsmonitoring, das die BMVD zusammen mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung KBV, dem Fakultätentag und der Universität Trier durchführte, haben »fast 60 Prozent der Studierenden in der Pandemiebekämpfung engagiert, auf Coronastationen, in Gesundheitsämtern und in Testzentren unterstützt«, betont Wawra im Interview mit ›f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus‹. Die Umfrage wurde mit rund 8.600 Studierdenden durchgeführt. Die Ausbildung des medizinischen Nachwuchses habe zudem in der Pandemie stark gelitten – viele Studierende gaben in der Befragung an, dass sie ihre praktischen Fähigkeiten kaum weiterentwickeln konnten.

Die neue Generation von Ärzt:innen fordert andere Arbeitsbedingungen, wobei die Perspektiven als niedergelassene Ärzt:innen oder als angestellte Ärzt:innen im Krankenhaus zu arbeiten mit jeweils rund 70 Prozent annähernd gleich stark präferiert werden.
»Ein Argument gegen eine klinische Tätigkeit ist der Mangel an Pflegefachpersonen«, so Miriam Wawra weiter.
Der Trend der vergangenen Jahre setzt sich bei der Frage nach der Selbstständigkeit fort: Im aktuellen Berufsmonitoring können sich 96 Prozent der Studierenden vorstellen, als angestellte Ärzt:innen zu arbeiten, 2014 waren es noch 89,3 Prozent. »Wir brauchen eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie geregelte und flexible Arbeitszeiten.«
 
Angehenden Ärzt:innen wäre es wichtig, »während ihrer Weiterbildung Mentor:innen zu haben, die ihnen als Ansprechpartner:innen zur Verfügung stehen. Daneben sind flache Hierarchien und ein teamorientierter Führungsstil wichtig.« Über Bewertungsportale könnten Studierende erfahren, an welchen Krankenhäusern sie gut angeleitet werden, aber auch »wo sie sich ihre Kittel selbst kaufen müssen«, so Wawra im Interview.
 
Der medizinische Nachwuchs steht der Digitalisierung im Gesundheitswesen aufgeschlossen gegenüber und geht davon aus, dass dies bei Diagnose, Therapie und Arbeitsorganisation enorm helfen könne. Miriam Warwa hofft, dass digitale Tools dazu beitragen, »die Sektorengrenzen zu überwinden und die Kommunikation zwischen allen Beteiligten zu verbessern.« Die Umsetzung der digitalen Transformation wird allerdings von einem großen Teil der Studierenden als mangelhaft bewertet. Das gelte auch für die Medizinausbildung:
»In der Lehre spielt die Digitalisierung so gut wie keine Rolle. Das muss sich ändern.«
 
Hier können Sie die Ergebnispräsentation des Berufsmonitorings 2022 im Video ansehen https://www.kbv.de/html/berufsmonitoring-medizinstudierende.php

 

Bundeshaushalt 2023

Insgesamt weniger Budget – aber Steigerung der Mittel für Digitalisierung des Gesundheitswesens

Auf dem Papier sinkt der Etat für Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach stark von 64,3 Milliarden Euro in diesem Jahr auf nur noch 22 Milliarden Euro 2023. Der Rückgang um zwei Drittel erklärt sich aus der Tatsache, dass nach den vergangenen Jahren kaum noch Geld für die Bekämpfung der Coronapandemie in den Haushalt des Ministeriums eingestellt werden. Mehr Geld gibt es hingegen für die Digitalisierung – hier bewilligte der Bundestag deutlich mehr Mittel, als vom Bundesgesundheitsministerium im Haushaltsentwurf beantragt wurden.

So ist auch mehr Geld für die Digitalisierung der Gesundheitsämter vorgesehen – 157 Millionen Euro sollen dafür 2023 aufgewendet werden. Diese sind notwendig, denn in der Pandemie hat sich gezeigt, dass die Gesundheitsämter in Sachen Digitalisierung großen Nachholbedarf haben. Beim Austausch sowie der Übermittlung von Daten zwischen Ämtern und Behörden hapert es weiterhin. So sollen im kommenden Jahr für die Meldesoftware Demis zehn Millionen Euro eingesetzt werden – Lauterbachs Ministerium hatte lediglich 1,6 Millionen Euro im Haushaltsentwurf vorgesehen. Weiter sind rund 48 Millionen Euro für ›Projekte und Maßnahmen zur Erprobung von Anwendungen mit großen Datenmengen‹ sowie 39 Millionen Euro für digitale Verfahren zum Infektionsschutz eingeplant.
 
Nach den Haushaltsberatungen zeigte sich Maximilian Funke-Kaiser, Berichterstatter für Digital Health der FDP-Bundestagsfraktion, zufrieden mit dem Ergebnis: »Mit dem Haushalt 2023 haben wir weitere wesentliche Weichen für die dringend nötige Digitalisierung des Gesundheitswesens stellen können.«
 
Die Gematik soll zur nationalen Gesundheitsagentur umgebaut werden –bislang ist sie Betreibergesellschaft der Telematikinfrastruktur (TI). Dieser Umbau wurde von den Koalitionsparteien schon im Koalitionsvertrag vereinbart. Dafür sind im Bundeshaushalt 2023 fünf Millionen Euro vorgesehen. Insgesamt sollen für den Umbau bis 2026 9,5 Millionen Euro aufgewendet werden. Gekürzt werden die Mittel im Bereich ›Nationales Gesundheitsportal‹ – statt fünf Millionen Euro werden im kommenden Jahr nur noch 1,5 Millionen dafür eingesetzt.
 
Änderungen gibt es auch für die Corona-Testverordnung. Kostenlose Corona-Tests wird es nur noch bis Ende Februar 2023 geben. Das Bundesgesundheitsministerium wollte diese Testansprüche für Bürger:innen, die Angehörige pflegen, ins Krankenhaus müssen oder sich aus der Isolation freitesten wollen, ursprünglich bis Ostern 2023 bestehen lassen.

 

Einweihung am RKI

WHO-Kooperationszentrum für Antibiotikaresistenz

Seit Oktober ist das WHO-Kooperationszentrum Teil des Robert Koch Instituts. Das Institut soll die weltweiten Surveillance-Aktivitäten zu Antibiotikaresistenzen stärken.

Rund 1,3 Millionen Todesfälle pro Jahr sind laut aktuellen Schätzungen des Instituts für Health Metrics und Evaluation weltweit direkt auf antimikrobielle Resistenz zurückzuführen, in Deutschland sind es bis zu 9.700 Todesfälle. Der Einsatz von Antibiotika kann die Bildung und insbesondere die Verbreitung von Resistenzen bei Bakterien verstärken. Wenn Antibiotika ihre Wirkung verlieren, können bakterielle Infektionen nur schwer behandelt werden und die Behandlung einen komplizierteren Verlauf  nehmen. »Ohne wirksame Antibiotika können viele Therapien der modernen Medizin wie Krebsbehandlungen und Transplantationen nicht mehr mit dem gleichen Erfolg durchgeführt werden«, sagt Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch Instituts.
 
Das neue WHO-Kooperationszentrum am RKI unterstützt deshalb ab sofort die Weltgesundheitsorganisation bei der Stärkung und Integration der nationalen Surveillance-Aktivitäten zu Antibiotikaresistenz, zum Verbrauch sowie zu nosokomialen Infektionen in den Mitgliedstaaten. Das RKI koordiniert bereits seit 2019 das WHO-Netzwerk Antimikrobielle Resistenz. In Deutschland erhebt das RKI seit Jahren umfassende Daten zu Antibiotikaresistenz sowie dem Verbrauch und wertet auch die Meldungen zu Erregern mit besonderen Resistenzen aus. Das RKI betont, dass es in Deutschland positive Entwicklungen gebe, etwa die Abnahme von MRSA-Infektionen, aber auch problematische Trends, zum Beispiel die Zunahme bei Vancomycinresistenten Enterokokken (VRE) und zum Teil auch bei Carbapenem-resistenten Enterobakterien.
 
Präventionsbedarf sieht das RKI aktuell beim sachgerechten Einsatz von Antibiotika im Rahmen von Operationen. Laut dem Institut würden Antibiotika zu oft über den OP-Tag hinausgegeben werden. Wenn konsequent auf den leitliniengerechten Einsatz geachtet werden würde, könnten allein hierdurch 13 Prozent aller Antibiotika-Anwendungen im Krankenhaus in Deutschland eingespart werden. Für den ambulanten Verbrauch entwickelt das RKI derzeit im Rahmen eines Projekts (›SAMBA‹) ein geeignetes Surveillance-Instrument.


Bemerkt

 

 

 

»Eine Verschiebung von Einnahmen in Richtung Krankenhaus wird es schon deshalb nicht geben, weil niemand im Krankenhaus ein Auge auf die Patienten geworfen hat, die heute ambulant versorgt werden.«

Dr. Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft DKG bei der Eröffnung des Deutschen Krankenhaustages in Düsseldorf

 

 


Weiterlesen

 
Wir wollen im EinBlick neben einem Überblick zu Themen der Gesundheitsnetzwerker auch einen Blick auf Debatten und Dokumente werfen.

Neue Studie zeigt: Warum die Transplantation von Blutstammzellen bei MS-Patient:innen effektiv ist

Die Transplantation von Blutstammzellen ist eine hochwirksame Therapie gegen Multiple Sklerose. Eine Studie unter Leitung der Universität Zürich hat nun im Detail untersucht, warum die Behandlung die Autoimmunkrankheit eindämmt und wie sich das Immunsystem danach regeneriert. Das Verständnis dieser Mechanismen soll dabei helfen, die erst in wenigen Ländern zugelassene Methode besser zu etablieren.

»Achtzig Prozent der Behandelten bleiben nach einer sogenannten autologen hämatopoietischen Stammzelltransplantation lange Zeit oder für immer krankheitsfrei«, sagt der kürzlich emeritierte Professor Roland Martin, Leiter und Letztautor der Studie. Bislang war jedoch unklar, was genau nach der Eliminierung der Immunzellen passiert, ob einzelne hiervon die Chemotherapie überstehen und ob die autoreaktiven Zellen tatsächlich nicht mehr zurückkehren. In der jetzt veröffentlichten Studie ist das Forschungsteam diesen Fragen erstmals systematisch nachgegangen.

Die Wissenschaftler:innen analysierten die Immunzellen von 27 MS-Patient:innen, die in Zürich eine Stammzelltherapie erhalten haben – und zwar vor, während und bis zu zwei Jahre nach der Behandlung. So konnten sie nachverfolgen, wie schnell sich die verschiedenen Typen von Immunzellen wieder regenerierten.

Hier kommen Sie zur direkt zur Studie https://www.science.org/doi/10.1126/scitranslmed.abq1693


Empfehlung

 

Wege aus der Klinik: Der Ratgeber für Karrieren abseits des Krankenbetts

Wie geht es nach dem Medizinstudium weiter? Diese Frage stellen sich viele junge Ärzt:innen. Während die meisten von ihnen den Weg ins Krankenhaus oder in eine ärztliche Praxis wählen, zeigen die drei Autor:innen Dr. Sven Jungmann, Dr. Anne Latz und Dr. Johanna Ludwig auf, welche Möglichkeiten abseits des Klinikalltags Ärzt:innen, die gerade ihre Approbation erhalten haben, zur Verfügung stehen. Das Buch enthält Tipps und neue Ideen, welche Karriereoptionen außerhalb des klassischen Berufsfelds möglich sind. Dazu finden sich in dem Buch Gastbeiträge von Ärzt:innen aus den Bereichen Business, Spieledesign, YouTube, Management oder Beratung.

Weitere Informationen finden Sie hier https://www.amazon.de/Wege-aus-Klinik-Karrieren-Krankenbetts-ebook/dp/B0BHSSW7W4


Zuletzt:

 

Vorträge einreichen: Der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) ruft zum Call for papers der DMEA auf

Bis zum 8. Dezember können interessierte Digital Health-Enthusiast:innen kurze Exposés für die DMEA 2023 einreichen. Damit möchte der bvitg auch in diesem Jahr wieder zur Mitgestaltung der Digital Health Messe aufrufen. Gesucht werden Vorträge, die ein aktuelles Projekt vorstellen oder Wege aufzeigen, wie Versorgungsprozesse verbessert oder effizienter gestaltet werden können. Die Einreichungsfrist endet am 8. Dezember 2022 um 23:59 Uhr. Der bvitg hat auf seiner Website 13 Digital Health Bereiche aufgelistet, zu denen Vorträge eingereicht werden können.

Weitere Informationen finden Interessierte hier https://www.dmea.de/de/Programm/Call-for-Papers/Kongress_Call_for_papers_uebersicht.html

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