Berlin-Chemie Newsletter vom 03.04.2014

Berlin-Chemie Newsletter vom 03.04.2014

  • Netzwerkerkongress lobt: Zwei Sieger
  • Netzwerkerkongress diskutiert: Die Zukunft
  • Netzwerkerkongress startet: …die App-Therapie
  • Netzwerkerkongress sucht: Die Generation Y
  • ASV-Zukunft: Aus zwei mach eins
  • KV-Gehälter: Auskömmliches Einkommen
  • BPI-Sicht: Mehr Dialog
  • WIP-Studie: keine GKV-isierung

Netzwerkerkongress lobt: Zwei Sieger

Starke Projekte in der Kategorie Umsetzung bringen die Jury in Zugzwang.

And the winner is… das Ärztenetz MuM - Medizin und Mehr eG und das Beckenbodenzentrum Südhessen. Beide Preisträger des Jahres 2014 stammen aus dem Bereich Umsetzung. Zwei Projekte, die bereits erfolgreich laufen und das Preisgeld von jeweils 10.000 Euro zum weiteren Ausbau nutzen. 
Das Arztnetz Medizin und Mehr eG Bünde nutzt eine Software zur multimedialen Patienteninformation für interdisziplinäre Fallkonferenzen mit der Pflege beim Patienten in der Häuslichkeit. So kann ein Arztkontakt virtuell hergestellt werden, der Arzt kann sich ein Bild des Patienten verschaffen und Pflege und Patient sind unmittelbar beteiligt, wenn die Entscheidungen getroffen werden. Hier wird Technik nah am Menschen eingesetzt. Das Arztnetz hat einen Weg gefunden, eine komplexe Patientengruppe besser zu versorgen und dabei für alle Beteiligten Verbesserungen erreicht. Der Arzt kann die Betreuung der Patienten in den Pflegeeinrichtungen genauer beobachten und beurteilen – zeitnah, ohne Anfahrt. Die Pflegekraft kann an der Entscheidung beteiligt werden und ihre Meinung fließt in die Behandlung mit ein. Die Patienten erhalten zeitnah kompetente Beratung und können an der Entscheidung beteiligt werden. Den einen oder anderen Klinikaufenthalt können solche Betreuungskonzepte nachweislich ersetzen. 
Das Tabuthema Inkontinenz wird in einem virtuellen Beckenbodenzentrum, wie es im Odenwald aufgebaut wurde, besser versorgt. Spezialisten stehen in einer Beckenbodensprechstunde zur Verfügung, um die Therapie zu planen und transsektoral für die Weiterbehandlung zu sorgen. Die Gynäkologen können Termine in einem gesicherten System vergeben. Sie haben im gemeinsamen Netzwerk Zugriff auf die Therapiepfade, Dokumentationen und Qualitätsindikatoren. Die Führung der Patienten übernimmt eine Case Managerin. Die Erfassung von Versorgungsdaten und regelmäßige Patientenbefragungen sichern die Qualität der Versorgung. Der Aufbau des Beckenbodenzentrums kann modellhaft in andere Regionen übertragen werden, zumal bestehende Lösungen für die Terminvergabe (samedi) und das Patientenmanagement (IVP-Manager) genutzt werden.

Netzwerkerkongress diskutiert: Die Zukunft

Die Vorbehalte in der Ärzteschaft sind auf Funktionärsebene größer als an der Basis.

„Die Zukunft liegt im Netz. Jetzt!“ Das Ausrufezeichen hinter dem Veranstaltungsmotto zum 9. Netzwerkerkongress ist keineswegs Hochstapelei abgehobener PR-Kreativer, sondern bleibt durchaus auf dem Teppich der Realität. Das können die Teilnehmer der zahlreichen Foren bestätigen. Die Ankunft der Zukunft steht demnach den Arztpraxen unmittelbar ins Haus. Seit dem 1. April 2014 gibt es in Deutschland die erste App-auf-Rezept. Das Konzept haben die Teilnehmer beim Kongress für Gesundheitsnetzwerker bereits in Berlin diskutiert. Über eine Plattform bereitgestellt wird eine Stimulationstherapie der Firma Caterna gegen Amblyopie, die die Tragezeit von Augenpflastern bei Kindern verkürzt. Diese erste internetbasierte Behandlung wird nun von einer gesetzlichen Krankenkasse erstattet. Dr. Markus Müschenich versichert mit Blick auf das vorgestellte Projekt, dass hier „nicht über eine ferne Zukunft in zehn Jahren, sondern über deren unmittelbar bevorstehende Ankunft“ gesprochen werde. Für die Beteiligten, Patienten wie Ärzte, bedeute dies den "Anfang einer kulturellen Umwälzung", so betont Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes. Allerdings rechnet er nicht mit einem "abrupten Erweckungsprozess", sondern setzt auf eine allmähliche Veränderung. Ärztevertreter Dr. Franz Joseph Bartmann, Mitglied des Vorstandes und Vorsitzender des Telematikausschusses der Bundesärztekammer, glaubt, dass die Entwicklung im Gegensatz zum Funktionärsüberbau an der Ärztebasis längst angekommen ist. Der Wirkhorizont werde damit über das Behandlungszimmer hinaus erweitert. Skeptisch äußert sich Christoph Kranich, Leiter der Fachabteilung Gesundheit und Patientenschutz der Verbraucherzentrale, über den angeblich selbstbestimmten und souveränen Patienten. Für den Verbraucheranwalt geht der Trend in Richtung einer paternalistischen Medizin mit einem System, das die Menschen ausliefert. Dr. Axel Paeger, Vorsitzender der AMEOS-Gruppe, sieht im Klinikbereich lediglich evolutionäre Veränderung, allerdings werde sich die doppelte Facharztschiene in diesem Umfeld "auflösen“.

Netzwerkerkongress startet: …die App-Therapie

Internetmedizin wird EBM-fähig. Selektivvertrag mit win win win.

Die Umwälzung kommt als Kinderspiel daher. Seit dem 1. April ist eine erste App auf Kassenrezept verordnungsfähig. Es handelt sich um eine Sehschule zur Anwendung bei Amblyopie, einer einseitigen Sehschwäche bei Kindern. Ein Vertrag des Herstellers Caterna Vision GmbH und eines augenärztlichen Berufsverbands mit der BARMER GEK macht´s möglich – zumindest zunächst für Versicherte dieser Krankenkasse. Das Therapieprinzip per se ist nicht neu, die Sitzungen fanden bislang vor dem PC in der Sehschule beim Augenarzt statt. Die App erlaubt nun den Einsatz im häuslichen Kinderzimmer, was für die betroffenen Kinder und ihre Eltern natürlich wesentliche Erleichterungen bringt. Zur besseren Akzeptanz können die therapeutischen Bildsequenzen auch mit kindgerechten Spielen überlagert werden. Es besteht Konsens, dass das Internet zwar den Arzt nicht unmittelbar ersetzt, aber schon länger und stark zunehmend wichtige Assistenzfunktionen ermöglicht: Information, Telemedizin, therapeutische Konsile und vieles mehr. Das kann erheblich zur Lösung von Versorgungsproblemen, insbesondere in der ambulanten Medizin, beitragen. Im stationären Bereich macht sich das weniger bemerkbar. Weit stärker könnte sich, so wurde diskutiert, die zunehmende Ausbreitung gesundheitsbezogener Internetforen und vielleicht auch von Social Media auswirken. Das trifft dann auch den stationären Bereich, wenn sich etwa die Beinbrüche bevorzugt in die Kliniken bringen lassen, die die meisten „Likes“ oder positiven Kommentare vorweisen können. Auch das viel beschworene Ziel des „mündigen Patienten“ rückt mit zunehmender Qualität der Internetforen näher.

Netzwerkerkongress sucht: Die Generation Y

Die work-life-Balance im Blick planen junge Mediziner ihre Zukunft. Patienten und Politik müssen sich darauf einstellen.

Ob es ihn nerve oder beleidige, ständig mit der Frage nach der Generation Y konfrontiert zu werden, wurde Christian Kraef, Präsident der Bundesvertretung der Medizinstudierenden e.V., gefragt. Nein, es langweile ihn eher, meinte er. Denn was er und seine Mitstudierenden fordern, z.B. mehr Freizeit, sei ja keineswegs neu, so Kraef. Neu sei allenfalls, dass vielleicht mehr als früher über Selbstverwirklichung nachgedacht würde. In einer Zeit des Ärztemangels lassen sich solche Wünsche eher durchsetzen. Die Studierenden wünschen sich vernünftige Arbeitsplätze, sie wollen eine gute Medizin machen und haben auch ihre Karriere im Blick. Allerdings nicht auf Arbeitsplätzen wie dem „Einzelkämpfer auf dem Lande“, das sei einfach nicht mehr zeitgemäß. Professor Dr. Christian Schmidt, Rostock, sieht die junge Generation privilegiert. Ohne wesentliche Arbeitslosigkeit mit vielen früher unbekannten Selbstverständlichkeiten ausgestattet, lasse sich gut eine geregelte Arbeitszeit oder -teilzeit einfordern. Das beschleunige natürlich auch den Ärztemangel. Er beobachtet bei jungen Bewerbern folgende Prioritäten: Gutes Arbeitsklima vor breiter und strukturierter Ausbildung vor Familienfreundlichkeit. Laut Ärztepräsident Professor Dr. Frank Ulrich Montgomery sind die jungen Kollegengenauso hoch motiviert und bereit zu arbeiten. Neu sei nur ihre Chance, die Rahmenbedingungen zu verändern. Die frühere Begeisterung für viele Nachtdienste und 60-Stunden-Wochen erscheint vielen heute als unverständlich. Eine Karriere müsse man sich aber auch heute noch abholen, die würde nicht geliefert. Es würde dafür vom Arbeitgeber erwartet, klare Ziele und Perspektiven anzubieten. Insbesondere das Interesse an der Allgemeinmedizin von anfangs etwa 40% der Studierenden verliert sich im Laufe eines Studiums zunehmend. Die Ursache sieht Kraef vor allem in der Dominanz der Chef(fach)ärzte in der Ausbildung sowie in der schlechten Positionierung und Selbstdarstellung der Allgemeinmedizin. Vor allem das Jammern der niedergelassenen Ärzte über ihre schlechten Arbeitsbedingungen würde von den Studierenden wahrgenommen.

ASV-Zukunft: Aus zwei mach eins

Mit einem unkonventionellen Vorschlag will der ehemalige Vorstand der KV Nordrhein, Dr. Leonard Hansen, den verbissenen Grabenkampf um die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) beenden.

Nachdem die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) wie die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) ihre Pfründe bei der angestrebten Verzahnung der ambulant spezialfachärztlichen Versorgung mit aller Macht verteidigen, gibt es neue Denkansätze, um das Problem dauerhaft zu lösen. Denn die integrierte Versorgung sollte nicht daran scheitern, dass keiner der Kontrahenten Terrain preisgibt. Mit einer Zusammenlegung der beiden Bürokratien werde es möglich, diese Probleme aus der Welt zu schaffen und als gemeinsamer Leistungserbringer ambulante und stationäre Versorgung aus einer Hand den Krankenkassen als Vertragspartner anzubieten. So lautet die Überlegung von Leonard Hansen, KV Nordrhein, dessen Stimme durchaus Gewicht hat. In kontrovers geführter Diskussionsrunde tauschten sich beim IKK-Forum in Berlin kampferprobte Gesundheitspolitiker wie Ex-MdB Biggi Bender (Grüne) und Hilde Mattheis, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, mit Klaus Vater, dem ehemaligen Pressesprecher von Ulla Schmidt im BMG, und Prof. Dr. Eberhard Wille, Mitglied im Sachverständigenrat, zur Frage aus, ob die diversen Gesundheitsreformen seit 2007 eher als erfolgreiche, aber „bittere Medizin oder Placebo“ einzuordnen sind. Defizite wurden hier vor allem bei der ASV ausgemacht. Nach Einschätzung von Wille hat die KV die Rahmenordnung nach Kräften verhindert.

KV-Gehälter: Auskömmliches Einkommen

Die Vorstandsgehälter der ärztlichen Selbstverwaltung sind üppig und halten dem Vergleich mit Krankenkassenvorständen und Spitzenpolitikern stand.

Die Bundeskanzlerin bekommt ein Jahresgehalt von 247.000 Euro. Das sind gerade mal 2000 Euro mehr als der KV-Vorstandsvorsitzende von Rheinland-Pfalz erhält. Überraschend ist das nicht, entwickeln sich doch die Zahlen, wie übrigens auch bei den Krankenkassen, kontinuierlich nach oben. Ausreißer nach oben ist 2013 Wolfgang Eckert, Vorstandsvorsitzender der KV Mecklenburg-Vorpommern. Sein Salär erhöhte sich im Jahresvergleich um 13,3 Prozent. In der jetzt im Bundesanzeiger veröffentlichten Gehaltsstatistik sind der Ex-KBV-Chef Dr. Andreas Köhler mit 326.372 Euro und seine Vorstandsvize Regina Feldmann mit 305.974 Euro die Spitzenreiter auf der Gehaltsliste der Körperschaft. Aber auch die Kollegen in den Landes-KVen müssen nicht darben. In Sachsen bekommt der oberste KV-Arzt Dr. Klaus Heckemann ein Jahresgehalt von 264.000 Euro und schlägt damit knapp seine beiden Kollegen Dr. Wolfgang Krombholz und Dr. Pedro Schmelz aus Bayern mit jeweils 263.973 Euro. Wenig darunter liegt auch die zweite Stellvertreterin im Amt Dr. Ilka Enger mit 241.078. Aber nur auf den ersten Blick, da die beiden Herren zusätzlich Fahrtkostenerstattung in Höhe von 8.640 (Krombholz) bzw. 31.560 Euro (Schmelz) geltend machen. Bescheiden nimmt sich hier im Ranking Dr. Norbert Metke mit 180.000 Euro als KV-Chef in Baden-Württemberg aus. Hier kommen zum Grundgehalt aber weitere variable Zusatzgelder von zuletzt 78.000 Euro hinzu. Ein unmittelbarer Vergleich ist aufgrund verschiedener Sonderregelungen zum Umfang erlaubter Nebentätigkeit, Dienstfahrzeugen und Altersversorgung schwierig. Die KBV betont, dass es sich insgesamt um Gelder handelt, die die Vertreterversammlung als oberstes Organ aus den Verwaltungskostenbeiträgen der Selbstverwaltung ihrer Verbandsspitze genehmigt, nicht um Kassenbeiträge der Versicherten.

BPI-Sicht: Mehr Dialog

Der BPI spricht. Keiner hört zu. Parlamentarischer Abend mit Kommunikationsproblemen.

Verbände tun sich im Gegensatz zu Einzelunternehmen oft schwer ihre Anliegen zu artikulieren. Parlamentarische Abende von Verbänden organisiert bringen es meist mit sich, dass alle Beteiligten Zuhörer und Redner, Diskutanten und Fragesteller eigentlich alles bereits wissen. So auch bei der diesjährigen Frühjahrsveranstaltung des Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI). Was auffällt ist die Schärfe des Disputs. So fordert der BPI die Bundesregierung „umgehend auf, den im Koalitionsvertrag zugesagten Dialog mit der pharmazeutischen Industrie aufzunehmen.“ Nach Auffassung des Verbandes ist es „dringend erforderlich, dass der Dialog noch im ersten Halbjahr 2014 startet, da er sonst Gefahr läuft, eine unverbindliche Veranstaltung von Sonntagsreden zu werden.“ Dr. Bernd Wegener, Vorstandsvorsitzender des BPI, verkleidet seine Kritik zwar schmunzelnd in den bürokratischen Ablaufplan der frühen Nutzenbewertung. Aber jeder der Zuhörer weiß, wie ernst es dem scheidenden BPI-Chef ist. Für den Bundesverband ist es deshalb „unabdingbar“, dass neben dem Bundesministerium für Gesundheit auch das Wirtschaftsministerium, das Forschungsministerium, das Umweltministerium und das Finanzministerium an dem Dialog teilnehmen. Die Bedeutung des Finanzministers zeige sich alleine schon dadurch, dass der Steuerzuschuss für die Gesetzliche Krankenversicherung trotz gesetzlicher Zusagen Jahr für Jahr auf dem Prüfstand stehe. Das Wirtschaftsministerium sei vonnöten, wenn die Stärkung des Standortes Deutschland für die pharmazeutische Industrie tatsächlich im Mittelpunkt der Debatte stehen solle. Vom Forschungsministerium erwartet der Bundesverband endlich ein Bekenntnis zur Umsetzung der steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung. Das Umweltministerium sei vonnöten, da in Deutschland die Regelungen für Strahlungen in klinischen Studien hoch problematisch seien.

WIP-Studie: keine GKV-isierung

Medikamentenwechsel sind laut WIP-Studie in der PKV die Ausnahme. Die Abgabe ist keiner wirtschaftlich gelenkten Steuerung unterworfen.

Besonders Schmerzpatienten in der GKV leiden darunter, wenn aus wirtschaftlichen Gründen ein Medikamentenwechsel ansteht. Laut Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der PKV gibt es für Privatversicherte eine größere Wahl und Therapiefreiheit ohne finanzielle Einschränkung. Neueste Zahlen liefert hierzu die aktuelle Studie zur „Arzneimittelversorgung der Privatversicherten 2012“. Die Analyse weist deutliche Unterschiede in der Arznei-Verordnungspraxis nach, die eine größere Wahl- und Therapiefreiheit sowie Innovationsfreundlichkeit in der PKV belegen. Die Versorgungsunterschiede ergeben sich erkennbar daraus, dass der Arzt bei Privatversicherten nicht an Rabattverträge und Richtlinien gebunden ist, während er bei GKV-Versicherten in hohem Maße den Preis der Medikamente beachten muss, um finanzielle Nachteile (Regresse) für sich zu vermeiden.Welchen starken Einfluss das GKV-Steuerungselement der Regresse bei Überschreiten der Richtgrößen hat, zeige sich beispielsweise in der Verordnungspraxis von innovativen Gerinnungshemmern (neue orale Antikoagulanzien), deren Therapiekosten 17-mal höher liegen als bei der Standardtherapie mit Vitamin-K-Antagonisten. Starke Unterschiede zeigen sich beispielsweise bei dem vom Arzneiverordnungs-Report empfohlenen kortisonhaltigen Asthmaspray Alvesco®. Bezogen auf die Versichertenzahl gab es in der PKV 5,6-mal mehr Verordnungen als in der GKV, da die Zuzahlungen für viele GKV-Patienten eine zu hohe Hürde darstellen. Die These einer „GKV-isierung“ der PKV im Arzneimittelbereich sei mit Blick auf die realen Versorgungsunterschiede nicht haltbar.

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