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Dr. Rheinbay - Leiter Personalwesen der Berlin-Chemie AG

Ihre erfolgreiche Bewerbung - welche Kriterien uns bei der Auswahl wichtig sind

Als Arbeitgeber hat sich die Berlin-Chemie AG mit kontinuierlichen Erfolgsmeldungen einen ausgezeichneten Ruf erworben. Jahr für Jahr wächst der Umsatz zweistellig. Werden Sie dieses dynamische Wachstum auch künftig fortsetzen können?

Die Antwort ist ein klares Ja. Unser Optimismus gründet sich auf einer Unternehmensstrategie, bei der es nicht um kurzfristige Gewinnmaximierung sondern um langfristiges Wachstum geht. Als Familienunternehmen sind wir in der Lage, vorausschauend am Markt zu operieren. Anders als in börsennotierten Unternehmen werden unsere Gewinne vollständig reinvestiert: in die Forschung, in moderne Produktionsanlagen und nicht zuletzt in unser wichtigstes Kapital, unsere Mitarbeiter/innen. Mehr als 3000 hochmotivierte und bestens qualifizierte Fachleute konnten wir in den vergangenen zehn Jahren gewinnen. Deren Leistung und deren Engagement zahlt sich im Betriebsergebnis aus; für den einzelnen und das gesamte Unternehmen.

Weshalb entscheiden sich Bewerber/innen für eine Karriere bei der Berlin-Chemie AG? Wie ist es Ihnen gelungen, so viele neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen?

"Hier kann ich etwas bewegen. Hier sind die Wege zum Vorstand besonders kurz. Diese Firma strahlt Lebendigkeit und gute Laune aus." Mit diesen immer wieder genannten Argumenten entscheiden sich gerade Leute für uns, die sich in der Branche bestens auskennen. Unsere italienisch geprägte Firmenkultur fördert pragmatisches und ergebnisorientiertes Vorgehen in der Arbeit.

Das klingt spannend. Was muß ich tun, damit meine Bewerbung bei der Berlin-Chemie AG aussichtsreich ist? Wie gehen Sie bei der Bewerberauswahl vor?

Wir legen Wert darauf, dass die Leute hier vom ersten Tag an anpacken und kommunikativ sind. Viele unserer Arbeitsplätze verlangen ein ganz spezifisches Know-how. Dabei geht es uns jedoch um mehr als die formale Qualifikation. Zum Beispiel um die Frage, hat jemand sein Studium stringent durchgezogen? Was hat er noch parallel zum Studium gemacht? Welche Erfahrungen hat er im Berufsleben gesammelt und wie sehen die Zeugnisse der vorherigen Arbeitgeber aus? Wenn diese Faktoren stimmen, akzeptieren wir auch Quereinsteiger. Jeder hat hier eine Chance, sich beruflich zu entwickeln, sein Potential optimal auszuschöpfen und Karriere zu machen. Das hängt einzig und allein davon ab, wie sich jemand an seinem Arbeitsplatz schlägt. Ein Mitglied unseres Vorstandes hat 1993 als Praktikant hier angefangen. Jetzt ist er Vorstand.

So einfach ist das?

Wir wollen nicht verschweigen: Die Arbeit in unserem Unternehmen ist nicht leicht und meist anstrengend. Aber sie macht Spaß. Wir platzen beim Arbeitsvolumen aus allen Nähten. Das bedeutet, dass die Leute sofort ins kalte Wasser geworfen werden. Da kann sich jeder bewähren.

Das heißt auch, sich täglich neuen Herausforderungen zu stellen. Wie befähigen Sie Ihre Mitarbeiter/innen diese Anforderungen zu meistern?

Es gibt bei uns Weiterbildung, Nachwuchsförderung und Führungskräfteprogamme wie in allen großen deutschen Unternehmen auch. Sinnvolle Qualifizierung muß in der täglichen Arbeit gebraucht und umgesetzt werden. Wichtig ist uns eine individuelle und ergebnisorientierte Förderung. Der Bedarf wird nicht formal anhand von Persönlichkeitstests und Kennziffern ermittelt, sondern das Thema Weiterbildung wird in Mitarbeitergesprächen besprochen. Welche Qualifikationen kann der Mitarbeiter einbringen und womit kann er die Qualität seiner Arbeitsergebnisse verbessern? Welches Know-how braucht er, um den ständig steigenden Anforderungen gerecht zu werden?

Hoher Leistungsanspruch, ehrgeizige Ziele und flexibles, souveränes Handeln unter Druck, um die Vorgaben optimal umzusetzen - kann man das auf Dauer durchhalten?

Es kommt auf den Ausgleich an. Wir sagen unseren Mitarbeiter/innen, dass sie sich in ihrer Freizeit erholen sollen, egal ob im Sportverein oder bei der Familie zu Hause, abschalten und Kraft tanken. Darüber hinaus gibt es bei uns ein Programm zur Gesundheitsförderung. Die Botschaft lautet stets: Du bist wichtig. Du bist eingebunden. Gesundheit liegt uns am Herzen, die unserer Patienten ebenso wie die unserer Mitarbeiter/innen. Guten Anklang finden zur Zeit beispielsweise unsere Nichtraucherseminare.

Die Berlin-Chemie AG mit ihren Tochterfirmen ist stark nach Osteuropa ausgerichtet und realisiert dort einen maßgeblichen Teil ihres Umsatzes. Wie sieht es mit einer möglichen Stellenverlagerung ins Ausland aus?

Das ist für uns kein Thema. Wir bieten hochspezialisierte Produkte an, die hohe Anforderungen an die Ausbildung, Berufserfahrung und die Infrastruktur stellen. Berlin ist nicht nur eine lebendige, pulsierende Metropole, sondern auch ein Top‑Standort. Hier finden wir ein reiches Reservoir an ausgezeichneten Fachleuten und hervorragend ausgebildeten Menschen mit Hochschulabschluss. Dies gilt übrigens auch für den Standort Deutschland. Aus gutem Grund hat unsere Mutterfirma Menarini eine Produktionsstätte in Dresden mit fast 250 Mitarbeiter/innen hinzu gekauft. Mit dem Bau unserer neuen Produktionsstätte in Kaluga werden wir auch in Russland weitere zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.


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