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Gürtelrose (Herpes zoster)

Wie kann der Schmerz beschrieben werden?

Dauert der Schmerz mehr als zwei Monate nach Abklingen der letzten Hauterscheinungen weiter an, spricht man von der postzosterischen Neuralgie. Diese ist die häufigste Komplikation der Gürtelrose und macht besonders älteren Menschen zu schaffen. Dieser Schmerz kann äußerst vielgestaltig sein und mehrere „Gesichter“ haben:

  • Sehr häufig wird ein ziehender oder brennender Schmerz im Bereich der Gürtelrose angegeben. Der Schmerz muss aber nicht auf diese Region beschränkt sein, sondern kann auch in entfernte Regionen ausstrahlen. Mitunter ist er nur schwer zu beschreiben oder zu lokalisieren.
  • Ebenso oft berichten Patienten, dass zusätzlich äußerst schmerzhafte, elektrisierende Stiche schnell hintereinander „einschießen“. Diese Stiche treten in der Regel überraschend auf und sind kaum beeinflussbar.
  • Ganz typisch ist außerdem, dass die Betroffenen deutlich temperaturempfindlicher werden, d.h. kalte Außentemperaturen im Winter oder heiße Bäder werden als äußerst unangenehm empfunden.
  • Viele Patienten klagen auch darüber, dass ihre Haut besonders berührungsempfindlich ist. Duschen oder Eincremen kann somit äußerst schmerzhaft sein und einen anhaltenden „Hautschmerz“ verursachen, der sich erst nach und nach wieder legt.

Die häufigste Komplikation der Gürtelrose ist die postzosterische Neuralgie.

Das breite klinische Bild dieser verschiedenen Schmerzempfindungen zeigt die zahlreichen und unterschiedlichen Veränderungen der Berührungs- und Schmerzverarbeitung auf Ebene des betroffenen Nervs und des Rückenmarks.
Eine gute Nachricht ist, dass die Wissenschaft in den letzten Jahren diesbezüglich enorme Fortschritte gemacht hat. Die verschiedenen Symptome können daher sehr spezifisch mit unterschiedlichen Medikamenten behandelt werden.

» Früh, schnell und rechtzeitig behandeln


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